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Nr. 64 | 15.08.2026 | 17:44 Uhr | EB - Einsatzbereitschaft herstellen und Bevölkerungswarnung

Aufgrund der Geruchs- und Rauchbelästigung im ganzen Saarland, welche durch große Vegetationsbrände in Belgien und Nordrhein-Westfalen verursacht wurde besetzte der LB Freisen das Gerätehaus. Außerdem wurde die Bevölkerung mit Durchsagen mittels RW-Kran und MTW informiert bzw. gewarnt.

Bericht der Feuerwehren LK St.Wendel:

Seit etwa 17 Uhr an 15.08. gingen bei der Integrierten Leitstelle des Saarlandes mehrere hundert Notrufe über starke Rauchentwicklung, Sichtbehinderungen und Geruchsbelästigungen ein. Begonnen hatte die Lage im Bereich Otzenhausen, ehe sich die Rauchentwicklung über große Teile des Saarlandes ausbreitete.

Da zunächst kein konkreter Brandherd festgestellt werden konnte, wurde der Rettungshubschrauber Christoph 16 zur Lageerkundung angefordert. Durch den Überflug des Landkreises konnte ein akutes Brandereignis im Landkreis St. Wendel ausgeschlossen werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen stammt der Rauch von mehreren Bränden in Nordrhein-Westfalen und Belgien.

„Wir sprechen hier durchaus von einer Ausnahmesituation. Die Vielzahl der Notrufe und die zunächst unklare Ursache der Rauchentwicklung haben uns vor eine besondere Herausforderung gestellt. Deshalb wurden vorsorglich die kommunalen Lagezentren aktiviert und die Feuerwehren in Bereitschaft versetzt“, erklärt Brandinspekteur Dirk Schäfer.

Eine Gefährdung der Bevölkerung bestand nach derzeitigen Erkenntnissen zu keiner Zeit. Die vorsorglichen Hinweise an Betriebe zum Umgang mit Klimaanlagen bleiben bestehen.

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