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Nr. 55 | 09.08.2026 | 15:41 Uhr | BWFG - Brand Fläche groß

Gegen 15.40 Uhr wurde die Feuerwehr am Sonntagnachmittag (09.08.2026) zu einem größeren Vegetationsbrand im Bereich Eitzweiler in der Gemeinde Freisen alarmiert. Nach Angaben von Anwohnern hatte das Feuer am Fuß eines Berges begonnen. Durch den aufkommenden Wind breitete sich das Feuer rasch hangaufwärts aus.

Auf einer Fläche von rund 15.000 Quadratmetern standen Wiesen- und Vegetationsflächen in Brand. Aufgrund der schnellen Ausbreitung wurde ein umfangreicher Kräfteansatz erforderlich. Insgesamt waren rund 220 Einsatzkräfte im Einsatz.

Neben Feuerwehren aus nahezu allen Kommunen des Landkreises St. Wendel waren auch Einheiten aus dem angrenzenden Rheinland-Pfalz, unter anderem aus dem Landkreis Birkenfeld und aus Baumholder, sowie die Berufsfeuerwehr der Bundeswehr in Baumholder im Einsatz. Darüber hinaus waren Einheiten des Katastrophenschutzes des Landkreises St. Wendel an den Einsatzmaßnahmen beteiligt.

Zur Unterstützung der Brandbekämpfung aus der Luft war zudem der Polizeihubschrauber „Sperber 4“ der Polizei Rheinland-Pfalz an der Einsatzstelle. Der Hubschrauber unterstützte die Einsatzkräfte bei der Bekämpfung des Vegetationsbrandes aus der Luft.

Die Einsatzkräfte bekämpften den Brand von mehreren Seiten. Eine wichtige Unterstützung leisteten dabei Landwirte aus der Umgebung. Mit ihren landwirtschaftlichen Fahrzeugen gruben sie Bereiche um und schufen dadurch Flächen, die eine weitere Ausbreitung des Feuers verhinderten. Zudem wurden betroffene Bereiche mit Wasser aus Wasserfässern intensiv bewässert und damit zusätzlich gekühlt.

Auch die Versorgung der zahlreichen Einsatzkräfte wurde sichergestellt. Hierzu war der Verpflegungszug des Landkreises St. Wendel, bestehend aus Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und des Malteser Hilfsdienstes, im Einsatz.

Im Verlauf des Einsatzes wurden zwei Feuerwehrangehörige verletzt. Beide wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Durch den massiven Kräfteansatz und das koordinierte Vorgehen konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Die Nachlöscharbeiten und Kontrollen der betroffenen Fläche dauerten aufgrund der Größe des Brandareals längere Zeit an.

Zur Brandursache und zur Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Text/Bilder: FW LKWND

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